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Aktuelles

News und Informationen aus dem Verein und den einzelnen Abteilungen.

Am vergangenen Sonntag weihte der Turnverein sein Großprojekt „TurnZentrum“ im Rahmen einer kleinen Feier ein. Beim TurnZentrum handelt es sich um eine umgebaute Maschinenhalle in Holzhausen. Diese Halle wurde vom TVP in eine Gerätturnhalle mit feststehenden wettkampfzertifizierten Turngeräten umfunktioniert.

Bettina Geltl, Präsidentin des Vereins, dankte Familie Scharf als Vermieter und dem fünfköpfigen Projektteam, welches aus Projektleiter Mike Manhart, Yvonne Polz, Petra Faltermeier, Stefanie Ferstl und Stefan Franz bestand. Was dieses Team und viele weitere Helfer seit dem ersten Treffen im August vorigen Jahres auf die Beine gestellt haben, lässt sich eigentlich nicht in Worte fassen. Wegen der Corona-Pandemie mussten viele Planungen umorganisiert werden. Für ihren unermüdlichen Einsatz erhielt jeder ein kleines Präsent. Einen ganz besonderen Dank sprach Geltl dem Architekten Franz Zettl aus, der für die bürokratischen Angelegenheiten bezüglich der Eingabeplanung, Nutzungsänderung und Brandschutzvorgaben seine wertvolle Zeit zur Verfügung gestellt hat.

Sportvizepräsident Stefan Franz ging in seiner Rede auf die vielen Vorteile ein, die diese Trainingshalle möglich mache. Das zeitintensive Auf- und Abbauen der Geräte entfällt und die Halle kann an sieben Tagen die Woche jederzeit genutzt werden. Somit rückt das Ziel, wieder auf bayerischer Ebene ganz vorne mitturnen zu können, in greifbare Nähe. Allerdings wies er darauf hin, dass die Turnhallen am Gaisberg hierdurch nur teilweise ersetzt werden können, da vor allem die Männer und älteren Jugendlichen die Reck- und Sprunganlagen in der neuen Trainingsstätte nur eingeschränkt nutzen können. Stefan Franz bedankte sich bei den zahlreichen Sponsoren, der Marktgemeinde und den Sportverbänden für ihre umfangreiche Unterstützung.

Bürgermeister Florian Hölzl, der als Jugendlicher selbst erfolgreich beim TVP turnte, lobte das Engagement zur Verwirklichung dieses lange gehegten Traums. Es sei ein Paradebeispiel dafür, was man „gemeinsam“ auf die Beine stellen könne. In Bezug auf die sich noch länger hinziehenden Planungen von zukunftsträchtigen Sportstätten in der Marktgemeinde, sieht Hölzl in dieser autarken Übergangslösung die richtige Entscheidung des Turnvereins.

Anschließend erteilte Pfarrer Günter Müller seinen Segen und überreichte ein Kreuz, welches die Turnerinnen und Turner stets vor Krankheit und Verletzung schützen soll. Anschließend ließ man den Nachmittag noch gemütlich ausklingen.

turnzentrum vorfuehrung